Ordergebühren

Der Handel mit Wertpapieren ist oftmals mit mehr oder weniger hohen Gebühren verbunden. Die Grundgebühren, also der monatlich für das Depot an die Bank zu entrichtende Betrag, sind meist sehr niedrig oder entfallen sogar komplett. Die Grundgebühren stellen das Äquivalent zu den Kontoführungsgebühren bei einem Girokonto dar.
Anders die Ordergebühren. Bei jeder Transaktion von Wertpaieren, sowohl Kauf als auch Verkauf, sind Ordergebühren zu entrichten. Diese bewegen sich meist im Rahmen zwischen 5 und 10 Euro pro Transaktion. Hier liegt einer der Hauptunterschiede der verschiedenen angebotenen Depots.

Welches Depot für wen?

Sie tätigen viele Orders Sie tätigen wenige Orders
wählen Sie ein Depot mit geringen Ordergebühren, die Grundgebühr spielt eine untergeordnete Rolle wählen Sie ein Depot mit geringen Grundgebühr, die Ordergebühren spielen eine untergeordnete Rolle

Besonderes Augenmerk sollte beim Stichwort Teilausführung auf die Depot-Anbieter gelegt werden. Wird eine Order nicht vollständig durchgeführt, sondern in mehrere kleine Orders aufgesplittet, fallen bei einigen Depots für jede resultierende Order Gebühren an. Bei anderen Anbietern bezahlt man nur einmal. Hier gilt es zu vergleichen, um bei häufigen Transaktionen nicht unnötig oft belangt zu werden.

 

Ausgabeaufschlag

Beim Handel mit Fondsanteilen begegnet man einem weiteren Gebührenposten: dem Ausgabeaufschlag. Hintergrund hierfür sind die beim Fonds ausgebenden Institut anfallenden Kosten für Beratung und Vermittlung. Die Höhe legt ebendieses Institut fest und basiert auf dem Rücknahmepreis. Gekoppelt ist dieser an den berechneten tagesaktuellen Ausgabepreis. Bei einigen Depots wird ein Rabatt von bis zu 50% auf den Ausgabeaufschlag gewährt. An der Frankfurter Börse fällt kein Ausgabaufschag an.